Salinas
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BUND schürft nach Salz 
und findet Gold!

Ortsgruppe Bad Salzuflen beteiligt sich am “Atom-Endlager-Verhinderungs-Projekt"

Längst pfiffen es die Spatzen von den Dächern: Der Gorlebener Salzstock taugt nicht für ein atomares Endlager. Das Deckgebirge ist löchrig, der Salzstock hat Kontakt zum Grundwasser, Laugeneinbrüche werden schöngeredet, keine der einst diskutierten Eignungsbedingungen ist in Gorleben erfüllt.

Obwohl das alles wissenschaftlich seit Jahren bewiesen ist, wird im Gorlebener Salzstock weitergebaut, denn den Betreibern von Atomkraftwerken reicht neben dem Zwischenlager der Hinweis auf die laufenden Erkundungsarbeiten in Gorleben als Nachweis für eine "gesicherte Entsorgung" - die es in Wahrheit gar nicht gibt.  So wird durch die bloße Existenz dieses "Erkundungsbergwerks" dafür gesorgt, daß der noch Jahrtausende strahlende Atommüll weiter produziert werden kann.

Angeblich soll erst zur Jahrtausendwende über das Gorlebener Endlager entschieden werden.  Doch bis dahin hat die DBE (Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagem) im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) rund 2,5 Milliarden DM verbaut, Schächte und Stollen in den Salzstock getrieben und keinen anderen Standort untersucht.  Niemand kann ernsthaft glauben, daß die Atompolitiker und -betreiben den Salzstock dann noch für ungeeignet erklären !Deshalb muß die "Erkundung" so schnell wie möglich gestoppt werden.

Dazu wurde die “Salinas Salzgut GmbH Gorleben” im August 1996 gegründet und wir als Ortsgruppe haben uns mit einer Einlage daran beteiligt!

Das Geld wird für folgende Zwecke verwendet:

  1. 1. Abschluß eines Pachtvertrages mit dem Grundeigentümer Graf Bemstorff über ein über dem Salzstock gelegenes Grundstück samt der dazugehörigen Salzrechte (seit September ‘96)
  2. 2. Rahmenbetriebsplan (Bohrantrag) für das Salinas-Grundstück beim Bergamt Celle im Dez. ‘96
  3. 3. gleichzeitig im Auftrag von Graf Bemstorff Antrag auf einen Rahmenbetriebsplan auf Bemstorff'schem Grund (so haben wir zwei Eisen im Feuer),
  4. 4. breite Öffentlichkeitsarbeit, um das Untenehmen Salinas bundesweit bekannt zu machen
  5. 5. Entwicklung neuer Produkte zur Vermarktung unseres Gorlebensalzes
  6. 6. erste erfolgreiche Verhandlungen mit salzverarbeitenden und salzvertreibenden Unternehmen, die zugesagt haben, große Mengen von Gorlebensalz abzunehmen und weiterzuvermarkten.

Der Sinn ist eine natürliche Konkurrenz zwischen den Salinas-Plänen und den Plänen für das Atommüllendlager Gorleben.

Scheinbar hat das Bundesamt,für Strahlenschutz (BfS) als Betreiber der Atomendlageruntersuchung schon einen ersten Rückzug gestartet: Kürzlich ließ die Bundesbehörde über die Presse verbreiten, daß sie zunächst auf die Erkundung im südwestlichen Teil des Salzstockes (der sich im Besitz von Bernstorff befindet und teilweise als Betriebsgelände von Salinas vorgesehen ist) verzichten will.  Ein vorläufiges Ausweichmanöver, das auf Dauer nicht glaubwürdig ist.

Inzwischen haben sich mehr als 700 (Stand 1997) Gesellschafter/innen an Salinas beteiligt, darunter auch kommunale Körperschaften, Vereine und Verbände.  Viele Studenten, Wohngemeinschaften, Stammtische, die nicht allein 500 DM aufbringen konnten, haben sich zusammengeschlossen, um einen Gesellschaftsanteil zu zeichnen.

Doch um unsere Ziele zu erreichen, brauchen wir noch mehr Gesellschafter und Kapital.  Bohren ist teuer...
 

Soweit die Infos vom Vorjahr, jetzt erreichten die BUND-Gruppe neue Infos:
 

Sensationsfund eröffnet SALINAS glänzende Perspektiven:

Gold im Gorlebener Salz

Die Nachricht, die uns Anfang Oktober aus dem Chemielabor erreichte, schlug wie eine Bombe ein: In einer im Auftrag von SALINAS untersuchten Probe aus dem Bereich des geplanten Salzbergwerks wurde nämlich ein sensationell hoher Goldgehalt von 1,1 mg/kg Salz festgestellt. Ein wahres Himmelsgeschenk!  Sollte sich dieser Fund bei den von uns beantragten Bohrungen bestätigen, dann würde SALINAS mit der zunächst geplanten Fördermenge von 220.000 Tonnen Salz auch 242 Kilogramm Gold im Marktwert von rund 4,5 Millionen Mark zutage bringen. Mit diesem möglichen Zugewinn steht SALINAS wirtschaftlich glänzend da.

Unter Experten gilt die Gewinnung von Gold als Sekundärrohstoff bereits ab einem Gehalt von 0,5 mg/kg als lukrativ. SALINAS will nun prüfen, ob die Goldförderung - neben Salz - technisch möglich und ökologisch vertretbar ist. Übrigens hat die Analyse des 500 Gramm schweren Salzbrockens auch einen hohen Jodgehalt ergeben, was für die Produktion von Speisesalz sehr erfreulich ist. Wir stehen in den Startlöchern, um Salz zu fördern und zu vergolden.

Salzig und Pfiffig: SALINAS gut im Geschäft

SALINAS Salzkontor Gorleben, die Vermarktungsfirma für SALINAS-Salz, konnte im September ‘97 das erste Handelsprodukt der Öffentlichkeit vorstellen: ein naturbelassenes Speisesalz in einer 500g-Packung, das zunächst noch aus einer kleinen Lagerstätte in Thüringen stammt. Dieses Salz kann ab sofort über Bioläden bundesweit gekauft werden. Mit der Salzvermarktung möchte SALINAS sich schon jetzt bei den atomkritischen Verbrauchern einen Namen machen. Jede Packung transportiert eine knappe Information und wirbt um Sympathie für unsere Sache. Mit Salz im Naturkostbereich sprechen wir zunächst gesundheitsbewußte und ökologisch denkende Menschen an.

Mehr Infos: Fon: 05846/1208  Fax: 05846/979011

URL: http://www.salinas-gorleben.de

        http://www.castor.de

        http://www.wendland-net.de

 

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